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Sonntag, 27.06.2021

Konzert Friedemann Wuttke

Friedemann Wuttke spielt ein Gitarrensolo

Programm

 

K O N T R A S T E

Friedemann Wuttke G i t a r r e

 

Heitor Villa-Lobos 1887-1959

ETUDES & PRELUDES POUR GUITARE

Etude No. 1

Prelude No. 1

Etude No. 7

Prelude No. 3

Etude No. 11

Prelude No. 5

Etude No.12

Fernando Sor 1778-1839

5 MENUETTE

GRAND SOLO OPUS 14

 

P a u s e

 

Johann Sebastian Bach 1685-1750

2 SARABANDEN

Sarabande a-moll

Sarabande h-moll

 

Astor Piazzolla 1921-1992

„Zum 100sten Geburtstag des Tango Genies“

TANGOS & MILONGAS

Verano Porteno

Invierno Porteno

Otono Porteno

Milonga del Angel

La Muerte del Angel

 

Zum Programm:

K O N T R A S T E

Entgegen der gängigen Vorstellung, wonach die südamerikanische Gitarrenmusik ausschließlich mit populistischen Klängen aufwartet, beweist der Konzertgitarrist

Friedmann Wuttke das Gegenteil: er stellt in seinem Programm die zwei berühmtesten Komponisten Lateinamerikas vor, Heitor Villa-Lobos in Brasilien und Astor Piazzolla in Argentinien, und stellt deren Werke der Musik aus Wiener Klassik und spirituellen Momenten von Johann Sebastian Bach gegenüber.

 

Impressionismus & Wiener Klassik

Villa-Lobos hat die Folklore seiner Heimat mit den Formen des Impressionismus kongenial verschmolzen und sich dabei von der Klangsprache Maurice Ravels leiten lassen. In der Wiener Klassik, zugleich die Blütezeit der klassichen Gitarre, haben Gitarre spielende Virtuosen in den Salons Europas ihre große Gitarren Kunst vorgeführt. Der Spanier Fernando Sor konnte nicht nur mit seiner außergewöhnlichen Virtuosität glänzen, sondern auch mit großer Kompositionskunst die Zuhörer begeistern.

 

Barock meets Tango

Astor Piazzolla inspirierte sich nicht nur am Jazz - den er während seiner Kindheit in New York kennenlernte - sondern an bedeutenden Komponisten des 20. Jahrhunderts wie

Bartok oder Strawinsky. Aber auch die Musik von Johann Sebastian Bach machte einen tiefen Eindruck auf ihn, als er ihr durch einen Zufall begegnet: Einer seiner New Yorker Nachbarn übt stundenlang am Klavier. Mit Vorliebe Bach. Er stellt sich als der ungarische Pianist Béla Wilda heraus, ein Schüler Sergei Rachmaninows. Er nimmt den kleinen Astor

unter seine Fittiche und hilft ihm dabei, die Werke Bachs auf das Bandoneon zu übertragen.

„Ich verliebte mich in Bach, ich war wie hypnotisiert“, sagte Piazzolla später. Der Bachsche Einfluss tauchte in seinen Kompositionen immer wieder auf, etwa in „Fuga

y Misterio“ aus seiner Tango-Oper „Maria de Buenos Aires“. Aber auch in Erfolgsstücken, den „Las Quatro Estaciones Portenas“, verarbeitet Piazzolla Bachsche Motive zu

der für den Tango Nuevo typischen vorwärtstreibenden Motorik.


Friedemann Wuttke

Kategorie: Musik/ Tanz

Veranstalter: Konzertgemeinde Crailsheim

Veranstaltungsort: Ratssaal

Beginn: 19:30 Uhr, Ende: 21:30 Uhr

Eintrittspreis: 18/15 €


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