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Stadtmuseum im Spital

Freitag, 06.12.2019

Ausstellungsstart „Lieblich und immer im Einsatz"

Schutzengel-Bilder aus 200 Jahren: Sammlerin Heide Balon aus Böblingen und Museumsmacherin Friederike Lindner starten die Ausstellung mit einer Führung.

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Die Vorstellung von beschützenden und den Menschen beistehenden Engeln findet sich in vielen Religionen. Im christlichen Glauben gelten Schutzengel als persönliche Seelenbegleiter und werden im Spätmittelalter zum Bildmotiv. Im 19. Jahrhundert verliert die Darstellung dieses himmlischen Wesens zunehmend den religiösen Charakter. Gefühlvolle Bilder lieblicher, weiblich anmutender Engel bewahren nun vor allem Kinder vor allerlei Gefahr. Industrielle Druckverfahren machen die Massenproduktion möglich. Die erzieherischen Illustrationen entsprechen dem nun gültigen Bild von Kindheit als Zustand permanenter Verletzlichkeit. Schutzengel-Bilder sind ein beliebter Wandschmuck in katholischen und evangelischen Haushalten. Mit der Postkarte erfährt das Motiv eine weitere Verbreitung. Auf Feldpostkarten des Ersten Weltkriegs sind erotisiert dargestellte geflügelte Heroinen Beschützerinnen, Trost und patriotischer Ansporn.


Kastenbild, Sammlung Heide Balon, Böblingen

Hauptkategorie: Kunst/ Ausstellung, Geschichte/ Erinnerungskultur, Geschichte/ Erinnerungskultur

Veranstalter: Stadtmuseum im Spital Crailsheim

Veranstaltungsort: Stadtmuseum im Spital

Beginn: 19:00 Uhr


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Samstag, 07.12.2019 bis Sonntag, 09.02.2020

Lieblich und immer im Einsatz Schutzengel-Bilder aus 200 Jahren

Gezeigt wird ein Überblick über die verschiedenen Variationen des Schutzengel-Bilds als Wandschmuck, kleines Andachtsbild, Postkarte und anderes mehr. Die Ausstellung verdeutlicht die unterschiedlichen Aufgaben der Schutzengel und ihre zeitspezifische Prägung.

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Die himmlischen Wesen sind Begleiter und Lehrer der Seele, persönlicher Helfer in allen Lebenslagen oder Beschützer vor Gefahr.

 

Die Vorstellung von beschützenden und den Menschen beistehenden Engeln findet sich in vielen Religionen. Im christlichen Glauben gelten Schutzengel als persönliche Seelenbegleiter und werden im Spätmittelalter zum Bildmotiv. Im 19. Jahrhundert verliert die Darstellung dieses himmlischen Wesens zunehmend den religiösen Charakter. Gefühlvolle Bilder lieblicher, weiblich anmutender Engel bewahren nun vor allem Kinder vor allerlei Gefahr. Industrielle Druckverfahren machen die Massenproduktion möglich. Die erzieherischen Illustrationen entsprechen dem nun gültigen Bild von Kindheit als Zustand permanenter Verletzlichkeit. Schutzengel-Bilder sind ein beliebter Wandschmuck in katholischen und evangelischen Haushalten. Mit der Postkarte erfährt das Motiv eine weitere Verbreitung. Auf Feldpostkarten des Ersten Weltkriegs sind erotisiert dargestellte geflügelte Heroinen Beschützerinnen, Trost und patriotischer Ansporn.

Die gezeigten Stücke stammen aus der Sammlung Heide Balon, Böblingen, ergänzt durch einige ausgewählte Objekte des Stadtmuseums und Leihgaben.

 


Chromolithografie, Anfang 20. Jh., Sammlung Heide Balon, Böblingen

Hauptkategorie: Kunst/ Ausstellung, Geschichte/ Erinnerungskultur, Geschichte/ Erinnerungskultur

Veranstalter: Stadtmuseum im Spital Crailsheim

Veranstaltungsort: Stadtmuseum im Spital

Beginn: 11:00 Uhr


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