Adieu Tristesse e.V.

Die meisten der Teilnehmer bringen sich schon seit längerem kulturell oder auch politisch in ihrer Heimatstadt ein. In der Zusammenarbeit als Gruppe jedoch wurde schnell klar, dass hier ein Potential schlummert, dass nun erweckt wurde und dem verbesserungsfähigen Umfeld in Crailsheim zur Verfügung stehen soll.

Die häufig empfundene Tristesse soll nun mit einem kräftigen Tritt in den Hintern verabschiedet werden. Kultur soll stattfinden, Feste gefeiert werden, es wird getanzt auf den Gräbern des kleinkarierten Miefs, der einem noch zu oft entgegenschlägt.
Gemeinsam wollen wir eine Basis sein für all diejenigen, die der Heimatstadt noch nicht den Rücken gekehrt haben, aber mit dem Status Quo nicht einverstanden sind. Nicht schimpfen, sondern Reize schaffen, Landflucht mit neu geschaffenen Freiheiten entgegentreten.

Unbequem, liebenswürdig, bunt, kreativ, kritisch und vor Allem offen wollen wir uns präsentieren. Wir machen was andere lassen und lassen was andere machen. Dadurch wollen wir eine Lücke schließen, gemeinsam neue Nischen schaffen und dem Gefühl Heimat eine Grundlage geben. So ist auch der Untertitel des Vereins zu verstehen:

Denken-Handeln-Feiern-Bleiben.

Ansprechpartner

Harald Haas (Vorsitzender)
Lange Str. 12
74564 Crailsheim
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailinfo@adieutristesse.org
Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.adieutristesse.org

Kartenvorverkauf

Falls es einen Vorverkauf gibt, werden die Stellen auf der Homepage angegeben. Die 7180-Bar ist auch immer eine gute Informationsquelle.

Kategorie

Kunst
Musik
Tanz
Theater
Kabarett/ Comedy
Literatur
Geschichte/Erinnerungskultur
Brauchtumspflege
Bildung (Jugend/ Senioren)
Film/Medien
Jugendförderung
Soziokultur
Sonstiges

Samstag, 06.10.2018

Konzert mit Rob Moir (Kanada)

Rob gehört zu den Typen, die man sofort ins Herz schließt. Man glaubt ihm jedes gesungene Wort und die auch optisch zur Schau gestellte Hemdsärmeligkeit weckt Sympathien und erinnert an Brüder im Geiste wie Bruce Springsteen, Jeff Tweedy, Frank Turner oder Chuck Ragan.

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Auch wenn der kanadische Singer / Songwriter Rob Moir gerne als Punk Poet tituliert wird, so ist er doch eigentlich im klassischen Sinne ein Songwriter, ein Geschichtenerzähler. Einer der mit der Gitarre in der Hand durch die Welt reist und das Erlebte reflektiert. Er hat nach der letzten Albumveröffentlichung weit über 600 Shows gespielt, ist durch Europa/Canada/Australien gereist, hat eine Fahrradtour inkl. abendlicher Konzerte durch die Niederlande getätigt, ist auf unzähligen privaten Konzerten aufgetreten und legt jetzt sein neues, zu Recht Adventure Handbookbetiteltes Album vor. Zu Recht, weil es viele Eindrücke seiner langen Reisen aufgreift und näherbringt. Ein Album das auf Folk und Rock, Pop und Punk Elemente zurückgreift und damit ebenso vielfältig daherkommt, wie das Leben selbst.



Kategorie: Musik/ Tanz, Musikveranstaltungen

Veranstalter: Adieu Tristesse e.V.

Veranstaltungsort: 7180-Bar

Beginn: 21:00 Uhr


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Freitag, 19.10.2018

Konzert mit The Radar Post (Dänemark)

Er war schon solo bei uns, aber nun wird er in kompletter Bandgröße anrücken und mit einem neuen Album im Gepäck.

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Die letzten Jahre waren arbeitstechnisch viel für den jungen Dänischen Musiker Esben Svane, was sich musikalisch wie auch mental auswirkte. Innehalten, das Pensum drosseln und einen Schritt zurückgehen – dies wurde Svane leidlich bewusst. Er stellte fest: Was er will, ist etwas ganz anderes – es sollte wieder um gute Musik gehen, um den Ausdruck ehrlicher Emotion, um ein Erlebnis, das den Hörer mitfühlen lässt. Es dauert seinen eigenen musikalischen Ausdruck und seine klangliche Finesse zu finden und zu verfeinern. Mit dem Soloprojekt The Radar Post rückt Esben genau diese Wünsche und Ziele in den Fokus.

 

War das selbstbetitelte Debütalbum von 2015 noch in einer klassischen Singer-Songwriter Manier, so ist das zweite Album A Good Adjustment To Reality von einem „Deerhunter meets Radiohead vibe“ geprägt – eine simple aber progressive Weiterentwicklung von Esbens musikalischen Visionen.

 

Dieses Album ziert eine besondere Atmosphäre, erfüllt von nachdenklichen und melodisch fesselnden Momenten. Viel Zeit hat er sich dabei in der Abgeschiedenheit des ländlichen Dänemarks genommen, sowohl für das Songwriting als auch für die Produktion, denn beides verantwortet er komplett selbst. Inspiriert von Sufjan Stevens Multiinstrumentalismus trägt das Album eine eigene Essenz in sich, die sowohl Esbens Wurzeln als Singer-Songwriter hervorhebt, mit seiner breiten Instrumentierung dann aber eben doch nach kompletter Bandbesetzung klingt.



Kategorie: Musik/ Tanz, Musikveranstaltungen , Musikveranstaltungen

Veranstalter: Adieu Tristesse e.V.

Veranstaltungsort: 7180-Bar

Beginn: 21:00 Uhr


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Donnerstag, 25.10.2018

Lesung mit Oliver Susami (Köln)

Ja, Adieu Tristesse macht seit langer Zeit mal wieder eine Lesung. Diesmal mit dem Underground Schriftsteller Oliver Susami, der aber schon beachtliche Veröffentlichungen präsentieren kann.

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Gedanken

Underdog Autor – Oliver Susami

14. Juli 2016

 

Heute möchte ich euch eine Autor vorstellen, auf den ich erst durch eine Mitstudenten aus einem Seminar erfahren habe und der mich total begeistert hat: Oliver Susami. Er schreibt überwiegend über seltsame, gruselige Geschehnisse und überzeugte mich besonders durch die Atmosphäre und Spannung die er schafft.

 

Das erste Buch „S3“ ist eine Wiedergabe tatsächlicher Geschehnisse von Susami, der von seltsamen Ereignissen in der Uni-Bibliothek gehört hat und dahingehend recherchiert. Dabei sucht er Studenten und Mitarbeiter, denen etwas im Untergeschoss der Bibliothek – S3 – geschehen ist und interviewt sie. Deshalb ist das Buch auch oftmals im Interview-Stil geschrieben, was aber meiner Meinung nach die Spannung noch gesteigert hat, weil man so absolut das Gefühlt hat, genau die gleichen Worte der Geschichte zu hören, wie Susami sie erzählt bekommen hat. Susami selbst beginnt regelmäßig in S3 an seiner Doktorarbeit zu arbeiten und fordert quasi das Übernatürliche heraus.

 

 

Das Buch hat mich total begeistert. Man merkt, wie der Protagonist durch die Informationen die er erhält immer mehr selbst mit einem unguten Gefühl in die Bibliothek geht. Dadurch, dass die Geschichte wirklich so passiert sein soll, schürt sie natürlich die Beklemmungen, die beim Lesen immer wieder aufkommen.

 

Dann habe ich noch „4ter Stock Herbsthaus“ von Susami gelesen. Hier handelt es sich auch um eine wahre Geschichte, die aber nicht Susami selbst geschehen ist, sondern einer Frau, die aufgrund von „S3“ auf Susami zugegangen ist und ihm ihre Geschichte geschildert hat. Der Autor selbst sagt, dass er die grundlegende Geschichte nicht verändert hat, aber seine schriftstellerische Freiheit genutzt hat und hier und da Änderungen vorgenommen hat. Trotzdem überkam mich auch hier dieses Gefühl, dass einen beschleicht, wenn etwas wirklich unheimliches wirklich so geschehen sein soll.

4ter Stock Herbsthaus handelt von Lena die zusammen mit ihrer Lebensgefährtin eine neue Bleibe sucht. Durch ihren Job in einem Schlaflabor erfährt sie von einer Kollegin von dem Herbsthaus, in dem günstige Wohnungen zu bekommen wären. Genauer gesagt steht das Herbsthaus nahezu leer, nur zwei weitere Wohnungen sind bewohnt. Das Angebot klingt verlockend, denn sie soll für die geräumige Wohnung nur 200 Euro bezahlen, allerdings soll sie jeden Tag einen Rundgang durch das Haus machen und nachsehen ob alle Türen verschlossen sind. Nach und nach geschehen ihr unheimliche Dinge, sie sieht Gestalten in ihren Träumen und ihrer Wohnung und doch will und kann sie die Wohnung nicht aufgeben.

Auch das Buch hat mich sehr gefesselt und immer wieder denkt man sich, dass so etwas doch nicht sein kann. Ich habe fast durchgehend nach Erklärungen gesucht, die mir helfen sollten, über das gelesene hinweg zu kommen und doch konnte ich keine finden. Trotzdem fand ich es super, mich in diese gruselige Geschichte zu begeben und habe auch weiterhin gut schlafen können ?

 

Von Susami sind noch einige weitere Werke erschienen, die ich mir mit Sicherheit auch in irgendeiner Form kaufen werde, denn ich liebe es einfach mich zu gruseln und das schafft Susami bei mir jedenfalls sehr gut. Seine Bücher sind größtenteils in Independent-Verlagen publiziert worden, was ihn für mich noch ein wenig interessanter gemacht hat. Wer auch ein Buch von Susami gelesen hat und ihn kennt, kann gerne seine Meinung in einem Kommentar hinterlassen.



Kategorie: Literatur/ Vorträge

Veranstalter: Adieu Tristesse e.V.

Veranstaltungsort: 7180-Bar

Beginn: 19:30 Uhr


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Dienstag, 20.11.2018

Vortrag mit Nadine Schulz "Besser leben ohne Plastik"

Wir müllen unseren Planeten zu und was bleibt sind schreckliche Bilder von sterbenden Tieren und wir sind machtlos im Umgang damit und wir suchen Alternativen. Vielleicht kann uns Nadine Schulz eine Antwort geben.

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Plastic is a killer! – Das ist nicht nur so daher gesagt, sondern wird uns immer häufiger anhand schrecklicher Bilder von sterbenden oder verendeten Tieren vor Augen gehalten!

 

Schuld daran sind wir – ist unser Konsum! Der Müllberg, den allein wir Deutschen verursachen ist unfassbar groß. Es ist Zeit, etwas dagegen zu tun.

 

Viele Tipps, wie das Leben mit deutlich weniger Plastik ganz leicht gelingen kann, gibt Nadine Schubert bei ihrem unterhaltsamen Vortrag.

 

Diesen Vortrag veranstaltet ADIEU TRISTESSE e.V. in Kooperation mit den GRÜNEN.



Kategorie: Literatur/ Vorträge

Veranstalter: Adieu Tristesse e.V.

Veranstaltungsort: 7180-Bar

Beginn: 19:30 Uhr


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Freitag, 30.11.2018

Konzert mit Lo Fat Orchestra (CH)

Erstmals wird die Schweizer Band "THE LO FAT ORCHESTRA" die Bretter der 7180 Bar entern und das ist gut so.

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Im Mai 2005 gründet der Schweizer Christoph "Chrisi" Schmid "The Man" gemeinsam mit seinen Kumpels Daniel Zimmermann (Dan) und Thorsten Strohmeier (Stan) aus Villingen-Schwenningen das Lo Fat Orchestra. Chrisi, der Älteste der Truppe, erblickt 1971 das Licht der Welt.

Wenn Schwarzwald und Schweiz gemeinsame Sache machen

 

Schon in seiner Kindheit eignet sich der Sänger und Orgelspieler sein Handwerk mit wenigen Musikstunden an. Mit Ende zwanzig lernt er Basser Stan in Villingen bei Konzerten seiner ehemaligen Surf-Band kennen, verliert ihn jedoch für sieben Jahre aus den Augen. Stan und Dan, beide Heilerziehungspfleger, kehren ihrer Heimatstadt den Rücken zu und siedeln ins schöne Schaffhausen um. Dort trifft der ehemalige Banker Chrisi seinen früheren Kumpel wieder, versteht sich auch mit Dan sehr gut und die drei gründen das Lo Fat Orchestra.

 

Außerhalb seiner musikalischen Ambitionen kellnert Chrisi im örtlichen Biergarten "El Sommergarten" und hat als Musikredakteur eine eigene Sendung auf Radio Rasa, dem Schaffhausener Regionalsender. In den Zeiten vor dem LFO spielt Chrisi in der Surfband Surfangels. Der Bandname Lo Fat Orchestra leitet sich von Chrisis DJ Namen "Lo Fat Chrisi" ab. Dan, der Schlagzeuger, spielt vor dem LFO bei Ready Killerwatt, Panoptics, Los Ramonos, Krysa und Colored Models.

 

Stan ist der Musik seit 1992 aktiv verbunden. Er spielt in kleineren Bands, wie Melting Process, Lekker Kafka, Riva Phoenix Tribe und gemeinsam mit Dan bei den Panoptics. Neben dem LFO zupft er den Bass beim Trash Duo Marvin Firewall & Buddy Breslauer und schreibt an einem Buch.

 

Zu ihren bevorzugten Bands zählen die Beatles, Dinosaur Jr. oder die Lemonheads. Über ihre Musik sagen sie, es handelt sich um Popmusik ohne Grenzen. Sie lassen sich nicht in Schubladen stecken, sondern entwickeln lieber ihre eigene Schublade aus Orgel, Bass, Schlagzeug und einer guten Portion Humor gepaart mit ein bisschen Wahnsinn.

 

In nur zwei Tagen im Januar 2007 nehmen die drei Musiker ihr Debüt "Canned Candies" auf. Das Cover stammt aus den Händen von Sänger Chrisi, der schon in frühester Kindheit eigene Plattencover zu Singles zeichnete und nun seinen Traum verwirklicht, eine eigene Scheibe zu designen. Der befreundete Kollege Chris veröffentlicht das Lo Fat Orchestra-Album im Juli 2007. Er ist von der Band sogar so begeistert, dass er seine frisch gegründete Firma Milk & Chocolate Records nach einem Track der Schaffhausener benennt.

 

 

2009 tummeln sich die Jungs wieder im Studio. "Questions For Honey" soll ihr Zweitling heißen. Und es soll um Groove gehen. Die Band selbst spricht von einem "kleinen musikgeschichtlichen Ritt von 60ties Beat zu Soul über Trash, Pop und Noise, gepaart mit unterkühlten New Wave-Beats." Was nach einer so interessanten und selten gehörten Mischung klingt, ist es auch. Bis zum letzten Track bleibt es spannend und verlangt nach mehr.

 

Doch diesem Verlangen geben die drei Schaffhausener bzw. Schwarzwälder erst knapp drei Jahre nach. Mit "The Second Word Is Love", dass 2012 erscheint, begehen Lo Fat Orchestra Neuland. Orchesterattitüden, Geigenspiel und definitiv mehr Konzept. Das ist das Geheimrezept ihres nun dritten Albums. Das Blatt hat sich gewendet. Von 60ies über die 80ies bis hin zu einer großzügigen Prise mehr Dramatik.

 

Wieder zeigen Lo Fat Orchestra, dass eine Mischung aus möglichst viel nicht in einem grau-braunen Matsch enden muss. Ganz im Gegenteil. Mit der leidenschaftlichen Hinwendung zu dramatischen und fast schon a-tonalen Synthies, zeigen sie, dass unmischbar Eigenartiges durchaus mischbar ist. Eben so, wie die Schweiz und der Schwarzwald.

 



Kategorie: Musik/ Tanz, Musikveranstaltungen

Veranstalter: Adieu Tristesse e.V.

Veranstaltungsort: 7180-Bar

Beginn: 21:00 Uhr


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