Stadtarchiv Crailsheim

Das Stadtarchiv ist das Gedächtnis der Stadt Crailsheim. Es ordnet und verzeichnet das historische Schriftgut der Stadt und stellt es einer interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung. Zu den Beständen des Archivs gehören Fotos und Postkarten, Grafiken, Plakate sowie Sammlungen zu bestimmten Ereignissen, Personen, Vereinen und Firmen.

Besondere Angebote: Stadtführungen in Crailsheim;. Vorträge für Vereine und (Senioren-)Gruppen; Erarbeitung und Ausleihe von Ausstellungen, u.a. zur Geschichte der „Weißen Rose“, zum Widerstand in der Zeit des Nationalsozialismus und zu Kinder- und Menschenrechten; Publikationen und archivpädagogische Angebote.

Aktuelle Projekte, u.a. „Crailsheimer Reformationsweg“, Häuserbuch Crailsheim, Erinnerungsbuch für die Opfer der NS-Verfolgung im Altkreis Crailsheim, „Stolpersteine“.

Die Benutzung des Archivguts sowie der umfangreichen Bibliothek ist kostenfrei.

Ansprechpartner

Folker Förtsch
Marktplatz 1+2
74564 Crailsheim
Telefon 07951 / 403 1290
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailfolker.foertsch@crailsheim.de

www.stadtarchiv-crailsheim.de

 

 

Öffnungszeiten

keine geregelten Öffnungszeiten

Kategorie

Archiv / Bibliothek    
Geschichte / Erinnerungskultur

Sonntag, 02.02.2020

Der Altar der Crailsheimer Johanneskirche stammt aus der Werkstatt des Nürnberger Malerunternehmers Michael Wolgemut (1434/37–1519), der zahlreiche Mitarbeiter für seine umfangreiche Produktion beschäftigte. Zu seinem 500. Todestag präsentieren mehrere Museen und Kirchen in und um Nürnberg das umfangreiche druckgrafische und malerische Werk des Meisters, der bislang im Schatten seines berühmtesten Schülers, Albrecht Dürer, stand.

 

Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg zeigt Altartafeln und Gemälde, das Albrecht-Dürer-Haus die Handzeichnungen und die druckgraphische Produktion Wolgemuts. Um einen Überblick über das vielfältige und innovative Werk Wolgemuts zu erhalten, veranstalten Volkshochschule und Crailsheimer Historischer Verein eine Tagesfahrt am Sonntag, 2. Februar 2020, zum Besuch der Ausstellungen. Mit der Besichtigung des Altars in der Schwabacher Johanneskirche und einigen Bildwerken in Nürnberger Kirchen werden zudem herausragende Altartafeln an ihrem ursprünglichen Ort besichtigt.

 

Anmeldung bei der vhs Crailsheim (Tel. 07951-403 3800)



Kategorie: Tagesfahrten/ Stadtführungen

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (Stadtarchiv Crailsheim und Crailsheimer Historischer Verein und vhs Crailsheim)

Veranstaltungsort: Treffpunkt Hakro-Arena, Volksfestplatz, 74564 Crailsheim

Beginn: 8:00 Uhr

Eintrittspreis: 59,50 € (inkl. Busfahrt, Begleitung, Eintritte und Führungen)

Anmeldung erforderlich: ja


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Sonntag, 16.02.2020

Heimatgeschichtlicher Abend anlässlich des Stadtfeiertages 2020

Vorträge zu den Themen:
650 Jahre Liebfrauenkapelle und 125 Jahre Villa am Kreckelberg

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Kategorie: Brauchtum, Kulturveranstaltungen , Kulturveranstaltungen

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim

Veranstaltungsort: Ratssaal

Beginn: 19:00 Uhr

Eintrittspreis: 5 €


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Montag, 09.03.2020

Lena Grüner: Die Baugeschichte von Schloss Kirchberg an der Jagst im Spiegel von Quellen und Befund

Der Vortrag ist den zentralen Bauphasen von Schloss Kirchberg gewidmet und gewährt einen Eindruck der jüngsten Forschungserkenntnisse.

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Im Rahmen einer Promotion an der TU München erfolgte zwischen 2013 und 2018 eine umfassende bauhistorische Untersuchung von Schloss Kirchberg an der Jagst. Zu diesem Zweck wurde der überkommene Baubestand sowie das umfangreich erhaltene Archivgut des Nürnberger Staatsarchivs und des Hohenloher Zentralarchivs analysiert. Die Forschungen, die die Methoden der Historischen Bauforschung und der Kunstgeschichte vereinen, brachten eine Vielzahl neuer Befunde und Quellen zutage und erhellten eine sieben Jahrhunderte währende bauliche Entwicklung.

Den Anfang machte eine hochmittelalterliche Schildmauerburg, deren Abriss 1590/91 die Abrechnung des „Steinbrechers“ dokumentiert. Der Schlossneubau diente bis 1650 als Witwensitz, dann stiftete Graf Joachim Albrecht die erste Kirchberger Linie. Sein Bauschaffen konzentrierte sich auf den Turmbaubestand, darunter ein mutmaßlich antik inspirierter „Turm der Winde“, der als Lusthaus im Schlossgarten diente. Das jetzige Erscheinungsbild der Schlossanlage mit Ehrenhof prägt der letzte große Umbau zur Barockresidenz unter Fürst Carl August.



Kategorie: Geschichte/ Erinnerungskultur, Vorträge , Vorträge

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (und Crailsheimer Historischer Verein)

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 19:30 Uhr

Eintrittspreis: 5€ (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei

Kooperation:

Stadtarchiv und Crailsheimer Historischer Verein


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Montag, 16.03.2020

Folker Förtsch: Endphaseverbrechen 1945 in der Region Crailsheim

Der Vortrag beschreibt die Rahmenbedingungen des „Endphaseterrors“ im Frühjahr 1945 und schildert zahlreiche Einzelfälle aus der Region.

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Die letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges brachten der Region um Crailsheim nicht nur heftige militärische Kämpfe und Zerstörungen, sondern auch eine Vielzahl von Todesopfern, die auf das Konto der nochmaligen Radikalisierung des Vorgehens von NS-Partei und SS gingen. Betroffen waren nicht nur ausländische Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge, sondern zunehmend auch die eigene deutsche Bevölkerung. Für Crailsheim ergab sich dabei die besondere Situation, dass die Stadt und ihre Umgebung in einem für die Westfront einmaligen Vorgang nach der ersten Besetzung durch die Amerikaner zwischenzeitlich von deutschen Truppen zurückerobert wurde.



Kategorie: Geschichte/ Erinnerungskultur, Vorträge , Vorträge

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (und Crailsheimer Historischer Verein)

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 19:30 Uhr

Eintrittspreis: 5€ (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei

Kooperation:

Stadtarchiv und Crailsheimer Historischer Verein


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Montag, 11.05.2020

Dr. Helga Steiger: Kirchenbaumeister Heinrich Dolmetsch - Der Erbauer der Kapelle auf dem Neuen Friedhof in Crailsheim

Dieser Vortrag beschäftigt sich mit Heinrich Dolmetsch, dem Erbauer der Friedhofskapelle auf dem Städtischen Friedhof.

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Mit der Einrichtung des neuen Crailsheimer Friedhofs im Jahr 1901 wurde auf dem Gelände vor der Stadt auch eine Kapelle gebaut, die erstmals von beiden Konfessionen gemeinsam genutzt wurde.

 

Als Architekt wurde Heinrich Dolmetsch (1846–1908) gewonnen, der in den Jahrzehnten um 1900 prägend für den Kirchenbau im deutschen Südwesten wurde. Nach dem Brand der Gaildorfer Stadtkirche 1868 war Dolmetsch mit deren Wiederaufbau beauftragt worden. So begann seine Spezialisierung auf Neu- und Umbau von Kirchen. Insgesamt errichtete Dolmetsch zwischen 1880 und 1908 nach bisherigem Kenntnisstand 17 Kirchen neu, rund 100 Bauten wurden unter seiner Leitung grundlegend restauriert. Zu weiteren 50 Kirchenbauten gab er Gutachten ab.

 

Auch zahlreiche Gebäude in der Region wurden von ihm neu- oder umgebaut, so die Katharinen- und Michaelskirche in Hall, die Stadtkirche in Langenburg sowie die Kirchen in Geifertshofen und Brettheim. In Crailsheim war Dolmetsch auch an der Johanneskirche tätig.

 



Kategorie: Geschichte/ Erinnerungskultur, Vorträge , Vorträge

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (und Crailsheimer Historischer Verein)

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 19:30 Uhr

Eintrittspreis: 5€ (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei

Kooperation:

Stadtarchiv und Crailsheimer Historischer Verein


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Donnerstag, 14.05.2020

Waldemar Jauch: Kloster Anhausen und Sühnekreuze

Der Film verbindet eindrucksvolle filmische Aufnahmen mit fundierten historischen Informationen und vielen spannenden und kuriosen Geschichten.

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Zu den eindrücklichsten Baudenkmalen des Crailsheimer Umlandes gehört sicherlich die Anhäuser Mauer. Auf freiem Feld ragt sie fast 20 m in die Höhe und erinnert an eine frühere Klosteranlage, die Mitte des 16. Jh.s verlassen und im 18. Jh. von Bauern der Umgebung abgetragen wurde. Erhalten blieb der imposante Mauerrest, bei dem es sich um einen Abschnitt der Chor-Seitenwand handelt und der durch die Grabmäler der Herren von Bebenburg in besonderer Weise in die Umgebung wirkt.

Eine besondere Aura umgibt auch die Stein- oder Sühnekreuze, die in Hohenlohe besonders häufig sind. Sie geben Einblick in rechtliche und religiöse Vorstellungen früherer Jahrhunderte und haben daher einen hohen Denkmalwert. Nicht selten sind sie aber auch geheimnisumwittert und es ranken sich im Volksmund allerlei Sagen um sie.

 

Beiden Themen widmen sich die neuen Produktionen des Crailsheimer Filmemachers Waldemar Jauch, die an diesem Filmabend uraufgeführt werden.



Kategorie: Film/ Medien, Geschichte/ Erinnerungskultur, Geschichte/ Erinnerungskultur

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (und Film- und Videoclub Crailsheim )

Veranstaltungsort: Ratssaal

Beginn: 19:00 Uhr

Eintrittspreis: Eintritt frei (Spenden erwünscht)

Kooperation:

Stadtarchiv und Film- und Videoclub Crailsheim


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Mittwoch, 20.05.2020

Hohenlohica Obscura - Spuk, Aberglauben und Magie an Kocher, Jagst und Tauber

Ob Poltergeister oder Scheintote, Hexenkunst oder prophetische Gabe: Hohenlohe ist reich an Geschichten und Legenden, die ins Übernatürliche entführen.

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Der Glaube an das Wirken unsichtbarer Mächte und abergläubische Praktiken waren fester Bestandteil der Volkskultur. Doch was steckt dahinter? Die drei Regionalhistoriker Dinah Rottschäfer, Andreas Volk und Jan Wiechert gehen den Hohenloher Mysterien nach und suchen nach der Wahrheit hinter dem Rätsel.



Kategorie: Literatur/ Vorträge, Geschichte/ Erinnerungskultur, Geschichte/ Erinnerungskultur

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim

Veranstaltungsort: Gottesackerkapelle auf dem Ehrenfriedhof, Schillerstraße, 74564 Crailsheim

Beginn: 19:30 Uhr

Eintrittspreis: Eintritt frei (Spenden erwünscht)

Kooperation:

Stadtarchiv Crailsheim und Ressort Soziales & Kultur


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Montag, 25.05.2020

Dr. Thomas Kreutzer: Wie das Land zu seinem Namen kam - Die Geschichte von Haus und Herrschaft Hohenlohe vom Mittelalter bis Napoleon

In seinem Vortrag wird der Kreisarchivar des Hohenlohekreises, erläutern, wie der Familienname auf das von dieser Dynastie beherrschte Land übertragen wurde.

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Hohenloher Land, Hohenloher Ebene, Hohenlohekreis – diese Bezeichnungen sind jedem geläufig, der dieses schöne Fleckchen Erde im Nordosten Baden-Württembergs kennt. Doch wo kommt der Name „Hohenlohe“ eigentlich her? Hier kommt das Fürstenhaus Hohenlohe ins Spiel, dessen Stammburg einst im Taubergau stand und das noch immer in mehreren Linien blüht. Die Herrschaft der Hohenlohe reichte zeitweise bis nach Crailsheim, das seine Stadtwerdung diesem Hochadelsgeschlecht verdankt.



Kategorie: Geschichte/ Erinnerungskultur, Vorträge , Vorträge

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 19:30 Uhr

Eintrittspreis: 5€ (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei

Kooperation:

Stadtarchiv und Crailsheimer Historischer Verein


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Mittwoch, 10.06.2020 Sonntag, 28.06.2020

Weltreligionen – Weltfrieden – Weltethos

Präsentiert werden Grundlageninformationen über acht Religionen und deren ethische Botschaften sowie ihre Bezüge zu den Weltethos-Prinzipien.

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Die Ausstellung „Weltreligionen – Weltfrieden – Weltethos“ wurde von der Stiftung Weltethos konzipiert und realisiert. Thematische Klammer und Schwerpunkt ist die vom Schweizer Theologen Hans Küng entwickelte Weltethos-Idee: die Frage nach gemeinsamen ethischen Werten und Maßstäben der Religionen und philosophischen Traditionen.



Kategorie: Ausstellungen, Messen

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (und Rat der Religionen Crailsheim)

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 19:00 Uhr

Kooperation:

Stadtarchiv und Rat der Religionen Crailsheim


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Donnerstag, 18.06.2020

Der Altar der Crailsheimer Johanneskirche

Die Beiträge der Tagung werden nun in einem Band der „Arbeitshefte“ des Landesamtes für Denkmalpflege veröffentlicht.

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Die Johanneskirche in Crailsheim besitzt als wertvollsten Schmuck einen spätgotischen Flügelaltar mit Darstellungen der Passion Christi und Johannes des Täufers. Aufgrund der Qualität der Malerei und der Schreinskulpturen ist das Retabel „das hochrangigste Kunstwerk in der Stadt und deren Umland“ (Steiger).

 

Seitens der Kunstgeschichte wurde der Johanneskirchenaltar wiederholt der Werkstatt des Nürnberger Meisters und Kunstunternehmers Michael Wolgemut zugeschrieben und auch in die Nähe Albrecht Dürers gerückt worden.

Im März 2016 wurde erstmals bei einer wissenschaftlichen Tagung detailliert die kunsthistorische Bedeutung des Crailsheimer Altarwerks und die Frage seiner Herkunft und künstlerischen Einordnung untersucht.



Kategorie: Ausstellungen, Messen

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim

Veranstaltungsort: Johanneskirche

Beginn: 19:00 Uhr

Eintrittspreis: Eintritt frei

Kooperation:

Evangelischen Dekanats, der Evangelischen Johanneskirchengemeinde, des Crailsheimer Historischen Vereins und des Stadtarchivs Crailsheim


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Sonntag, 21.06.2020

Dr. Helga Steiger / Folker Förtsch: Esslingen – 1200 Jahre Stadtgeschichte

Als eine der wenigen Städte Württembergs dieser Größe und Bedeutung hat Esslingen den Zweiten Weltkrieg weitgehend unbeschadet überstanden.

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So dass die Stadt eine weitgehend geschlossene Altstadt und unzählige Baudenkmäler aus den verschiedensten Epochen aufweist. Hier stehen beispielsweise die ältesten Fachwerkhäuser Süddeutschlands und hier kann mittelalterlicher Wohnbau in größerem Zusammenhang studiert werden. Aber auch Industrialisierung und Moderne haben prägende Spuren hinterlassen, so dass Esslingen mit heute etwa 92.000 Einwohnern nach Stuttgart die größte, wirtschaftlich bedeutsamste und kulturell interessanteste Stadt im Mittleren Neckarraum ist.

 

Anmeldung bei der vhs Crailsheim (Tel. 07951-403 3800)

 



Kategorie: Tagesfahrten/ Stadtführungen

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (und Crailsheimer Historischer Verein und vhs Crailsheim)

Veranstaltungsort: Treffpunkt: Volksfestplatz (Hakro Arena), Volksfestplatz, 74564 Crailsheim

Beginn: 8:00 Uhr

Ende: 20:00 Uhr

Eintrittspreis: EUR 56 - (inkl. Busfahrt, Begleitung, Eintritte und Führungen)

Anmeldung erforderlich: ja

Kooperation:

Stadtarchiv Crailsheim, Crailsheimer Historischer Verein und vhs Crailsheim


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Montag, 29.06.2020

Hans Gräser: Von der Volksburg zur Ritterburg

Schon in vorgeschichtlicher Zeit gab es bei uns Fluchtburgen wie auf dem Burgberg, die noch im 10. Jh. gegen die Ungarn reaktiviert wurden.

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Teilweise wurden bereits kleinere Dauerbesetzungen hineingelegt und andererseits Königspfalzen befestigt.

Unter den Saliern bauten dann Ministeriale in oder bei ihren Dörfern Holzburgen als Familienfestung (z.B. Flügelau), während Grafen und der König größere Anlagen in Stein bauten wie Lobenhausen oder Harburg. Unter den Staufern kam es dann zu den Steinburgen auch des Niederadels auf Bergeshöhen, die unseren Vorstellungen von einer Ritterburg entsprechen, während zugleich die Städte mit Wehranlagen als neue Volksburgen entstanden. Dörfer erhielten wenigstens Wall und Graben oder eine Kirchenburg wie Jagstheim.

Als sich diese Anlagen aber schon bald gegen die Belagerungswaffen und besonders das Schießpulver wirkungslos erwiesen, wurden sie entweder aufgegeben oder zu Schlössern umgebaut. Der Vortrag soll diese Entwicklung anhand von lokalen Beispielen darstellen und einzelne Burgenelemente erläutern.

 



Kategorie: Geschichte/ Erinnerungskultur, Vorträge , Vorträge

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (und Crailsheimer Historischer Verein)

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 19:30 Uhr

Eintrittspreis: 5€ (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei

Kooperation:

Stadtarchiv und Crailsheimer Historischer Verein


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Freitag, 10.07.2020

Dr. Johannes Mack: Der Barockarchitekt Joseph Greissing (1664-1721) – mainfränkischer Barock vor Balthasar Neumann

Zu seinen Hauptwerken zählen u.a. die Ritterstiftskirche Großcomburg bei Schwäbisch Hall und die Klosteranlage Ebrach.

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Der in Vorarlberg geborene Joseph Greissing war direkter Amtsvorgänger Balthasar Neumanns als Hofbaumeister in Würzburg. Aus dem Zimmerhandwerk arbeitete er sich zum bevorzugten Architekten des Fürstbischofs Johann Philipp von Greiffenclau (reg. 1699-1719) empor. Gleichzeitig betrieb er als Großunternehmer von Würzburg aus ein Baugeschäft der Premiumklasse.

Enorm war sein Arbeitsradius: vom Frankenwald bis an Jagst und Kocher, von der Rhön bis ins Nürnberger Land. Die Ritterstiftskirche Großcomburg bei Schwäbisch Hall, die Klosteranlage Ebrach, der barocke Neumünsterumbau mit seiner mächtigen Kuppel in Würzburg oder der Fürstenbau des Juliusspitals zählen zu seinen Hauptwerken. Zahlreiche weitere Kloster- und Schlossbauten stammen von ihm. So begann er die Planungen zu Schloss Schillingsfürst oder vollendete die Fassade samt den prägnanten Türmen an der Abteikirche Schöntal.



Kategorie: Geschichte/ Erinnerungskultur, Vorträge , Vorträge

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 19:30 Uhr

Eintrittspreis: 5€ (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei

Kooperation:

Stadtarchiv und Crailsheimer Historischer Verein


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Mittwoch, 15.07.2020

Karl Wiedmann: Geologischer Spaziergang von der Innenstadt auf die Wilhelmshöhe

Der abendliche Rundgang, erläutert an ausgewählten Standorten die besondere geologische Situation Crailsheims.

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Die Geologie Crailsheims und seines Umlandes stößt seit mehr als 200 Jahren auf das große Interesse der Fachwelt. Paläontologen und Geologen aus ganz Europa verbinden mit dem Namen der Stadt reiche Fossilienfunde vor allem aus den Triasschichten des Oberen Muschelkalks.

 

Die Forschungen zu den erdgeschichtlichen Besonderheiten Crailsheims wurden Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem durch Apotheker Richard Blezinger vorangebracht. Nicht nur, dass die von ihm gesammelten wertvollen Versteinerungen heute in vielen bedeutenden naturkundlichen Museen zur Schau gestellt werden – Blezinger hinterließ seiner Heimatstadt auf der Wilhelmshöhe mit „Villa“ und geologischer Pyramide auch einen Ort, der seinesgleichen sucht.

 



Kategorie: Tagesfahrten/ Stadtführungen

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim

Veranstaltungsort: Treffpunkt: Volksfestplatz (Hakro Arena), Volksfestplatz, 74564 Crailsheim

Beginn: 18:00 Uhr

Eintrittspreis: 5€ (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei

Kooperation:

Stadtarchiv und Crailsheimer Historischer Verein


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