vhs Crailsheim

Die vhs Crailsheim ist Teil eines flächendeckenden Netzes von rund 175 Volkshochschulen in Baden-Württemberg und annähernd 1000 deutschlandweit. Sie ist das kommunale Weiterbildungszentrum der Stadt Crailsheim. Ihr Bildungsangebot steht allen Gruppen der Bevölkerung in unterschiedlichen Lebensphasen offen.

Das Angebot der vhs Crailsheim ist inhaltlich breit gefächert und umfasst die Bereiche

- Allgemeinbildung
- Gesundheitsbildung
- Kunst und kulturelle Bildung
- Sprachen
- Berufliche Weiterbildung
- Abendrealschule

Ansprechpartner

Martin Dilger
Städtische Volkshochschule Crailsheim
Spitalstraße 2a
74564 Crailsheim
Telefon: +49 7951 403-3800
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailmartin.dilger@crailsheim.de

Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.vhs-crailsheim.de

Öffnungszeiten

Montag 8 bis 12 Uhr
Dientag 8 bis 12 Uhr
Mittwoch 8 bis 12 Uhr
Donnerstag 8 bis 11 Uhr und 14 und 17.30 Uhr
Freitag 8 bis 12 Uhr

Anmeldung und Beratung

Städtische Volkshochschule Crailsheim

Spitalstraße 2a
74564 Crailsheim

Programm mit Anmeldemöglichkeit: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.vhs-crailsheim.de
Zentrales Anmelde- und Infotelefon: 07951 / 403-3800

Das Programmheft wird zwei Mal im Jahr in einer Auflage von je 19.000 Exemplaren über das Hohenloher Tagblatt verteilt und liegt darüber hinaus an zahlreichen Stellen in der Stadt aus.

Kategorie

Kunst
Literatur
Geschichte/Erinnerungskultur
Bildung (Jugend/ Senioren) – natürlich auch Kinder u. v.a. Erwachsene
Film/Medien
Sonstiges

Mittwoch, 09.01.2019

100 Jahre Frauenwahlrecht

Am 19. Januar 1919 durften Frauen in Deutschland zum ersten Mal wählen und sich wählen lassen. Vortrag von Annegret Paret, Dozentin u.a. an der Frauenakademie Schwäbisch Hall.

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Die Jahreswende 1918/19 markiert ein bedeutendes Ereignis der deutschen Geschichte, dessen 100. Geburtstag wir demnächst feiern: die Einführung des Frauenwahlrechts. Vorausgegangen waren jahrzehntelange Kämpfe der Arbeiter- und der Frauenbewegung, ein Krieg und die sozialistische Novemberrevolution. Endlich, am 19. Januar 1919, durften Frauen in Deutschland zum ersten Mal wählen und sich wählen lassen.

 

Wie es zur Anerkennung von Frauen als gleichberechtigte Staatsbürgerinnen gekommen ist, wird uns im Rahmen dieser Abendveranstaltung beschäftigen. Dabei wird auf zwei herausragende Frauenpersönlichkeiten besonders eingegangen:

 

1. Die Journalistin, Publizistin, Roman- und Theaterautorin Hedwig Dohm (1831-1919), die bereits 1873 das Stimmrecht für Frauen forderte und für die rechtliche, soziale und ökonomische Gleichberechtigung kämpfte.

2. Marie Stritt, die im Jahre 1916 einen Dachverband gründete, den deutschen Reichsverband für Frauenstimmrecht.

Zum Schluss wird beleuchtet, welche Bedeutung das Frauenwahlrecht heute, in einer Zeit politischer Unsicherheiten und Umbrüche, hat.

Die Referentin ist nach Lehramtsstudium von Deutsch, Geschichte und Erziehungswissenschaften seit einigen Jahren an der Frauenakademie in Schwäbisch Hall tätig und hält an den Volkshochschulen Dinkelsbühl und Crailsheim Kurse und Seminare zu diversen geschichtlichen Themen.

 


Kategorie: Literatur/ Vorträge, Geschichte/ Erinnerungskultur, Geschichte/ Erinnerungskultur

Veranstalter: Städtische Volkshochschule Crailsheim

Veranstaltungsort: Volkshochschule

Beginn: 19:00 Uhr

Eintrittspreis: Kosten: 6,00 Euro (J 10198)

Anmeldung erforderlich: ja

Kooperation:

Zusammen mit der Evang. Familienbildungsstätte Crailsheim.


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Freitag, 01.02.2019

"Crailsheimer Stadtgespräch" mit Gerd Koenen: Geschichte des Kommunismus

Gast an diesem Abend ist Gerd Koenen, geb. 1944, Historiker und Schriftsteller in Frankfurt am Main. Seine Bücher "Utopie der Säuberung", "Das rote Jahrzehnt" und "Vesper, Ensslin, Baader" sind weithin beachtete Standardwerke. Im Jahr 2007 erhielt er den Leipziger Buchpreis für Europäische Verständigung.

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Die Veranstaltungsreihe "Crailsheimer Stadtgespräch" greift aktuelle politische und gesellschaftliche Fragen auf. Sie beleuchtet sie kritisch und liefert Hintergrundinformationen, die in der Berichterstattung der Hauptmedien zu kurz kommen. Bisherige Gäste des 2016 eingeführten Formats waren der Journalist Dietrich Krauß, der Nahostexperte Michael Lüders, die Publizistin Lamya Kaddor und die baden-württembergische Landtagspräsidentin Muhterem Aras.

 

Gast an diesem Abend ist Gerd Koenen, geb. 1944. Er lebt als freier Historiker und Schriftsteller in Frankfurt am Main. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Kommunistischen Bundes Westdeutschland, war Redakteur des Stadtmagazins "PflasterStrand", Mitarbeiter von Lew Kopelew und für die polnische Bürger- und Gewerkschaftsbewegung «Solidarnosc» aktiv. Seine Bücher "Utopie der Säuberung", "Das rote Jahrzehnt" und "Vesper, Ensslin, Baader" sind weithin beachtete Standardwerke. Im Jahr 2007 erhielt er für sein bei C.H.Beck erschienenes Buch "Der Russland-Komplex" den Leipziger Buchpreis für Europäische Verständigung.

 

Gerd Koenens epische Erzählung "Die Farbe Rot", die von der antiken in die moderne Welt und bis heute reicht, holt den Kommunismus aus dem Reich der reinen "Ideen" auf den Boden der wirklichen menschlichen Geschichte zurück. Sie macht auf neue Weise plausibel, warum Marxismus, Sozialismus und Kommunismus eine naheliegende Antwort auf die vom modernen Kapitalismus erzeugten Umwälzungen waren - aber auch, wie und weshalb der von Lenin begründete "Kommunismus" als politisches Macht- und Gesellschaftssystem in Russland, in China und anderswo in Terror und Paranoia endete. Dies wird Thema dieses Crailsheimer Stadtgesprächs sein.


Gerd Koenen [Foto: Christoph Mukherjee]

Kategorie: Literatur/ Vorträge, Geschichte/ Erinnerungskultur, Geschichte/ Erinnerungskultur

Veranstalter: Städtische Volkshochschule Crailsheim

Veranstaltungsort: Ratssaal

Beginn: 19:00 Uhr

Eintrittspreis: 8 Euro, für Schüler/innen frei

Kooperation:

In Zusammenarbeit von vhs, Stadtarchiv und dem Ressort Digitales & Kommunikation der Stadt Crailsheim.


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Freitag, 08.02.2019

Lady in Red - mit Karin FU

Karin FU stellt Texte und Gedichte von Roald Dahl, William Shakespeare, Mascha Kaléko, Robert Gernhardt und vielen anderen vor. Dazu Lieder, Chansons und Songs u.a. von Hildegard Knef, Bette Middler, Edith Piaf, Gerry Wolf.

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Rot ist die Farbe der Leidenschaft. Rot ist das Blut. Rot ist die Farbe der Revolution. Und die rote Rose gilt als Symbol für ewige Liebe.

Karin FU hat die Literatur nach roten Spuren durchstöbert und wurde vielfach fündig: Texte und Gedichte von Roald Dahl, Mascha Kaléko, William Shakespeare, Robert Gernhardt, Fritz Eckenga, Elke Heidenreich und vielen anderen. Dazu Lieder, Chansons und Songs u.a. von Hildegard Knef, Bette Middler, Edith Piaf, Gerry Wolf.

Karin FU öffnet den roten Fächer weit und leuchtend, unterhaltsam, tiefschürfend und immer im Kontakt mit dem Publikum.


Karin Friedle Unger alias Karin FU

Kategorie: Theater/ Kabarett/ Kleinkunst

Veranstalter: Städtische Volkshochschule Crailsheim

Veranstaltungsort: Volkshochschule: Konvent, 1. OG, Spitalstr. 2a, 74564 Crailsheim

Beginn: 19:00 Uhr

Eintrittspreis: Eintritt: 15,00 Euro (J 20005)

Anmeldung erforderlich: ja


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