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Forum in den Arkaden

Dienstag, 15.10.2019 bis Samstag, 26.10.2019

Gewoben in Gottes Geschichte 100 Jahre Evangelische Frauen in Württemberg

Die Ausstellung wird mit einem Eröffnungsvortrag von Janina Mangelsdorf (EFW) und Musik von Dorothea und Thomas Frank am Dienstag, 15. Oktober 2019, um 19.30 Uhr in der Liebfrauenkapelle eröffnet.

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Die Ausstellung zum Jubiläum der „Evangelischen Frauen in Württemberg“ (EFW) zeigt die Geschichte seit der Gründung 1919, beleuchtet das Engagement von evangelischen Frauen in Kirche und Gesellschaft im Laufe von 100 Jahren und befasst sich mit aktuellen Fragestellungen. Über Bodenbilder und weitere Ausstellungselemente werden Themen wie Frauen in Familienverantwortung, Selbstoptimierung von Frauen oder Spiritualität im Alltag aufgerufen und regen dazu an eigene Haltungen zu entwickeln und für die Zukunft mitzudenken. Zum Mitmachen gibt es einen Webrahmen und einen Kleiderständer mit Kleidern zu verschiedenen Themen. Dekanin Friederike Wagner ist Schirmherrin der Ausstellungspräsentation in Crails-heim.



Hauptkategorie: Ausstellungen, Messen , Geschichte/ Erinnerungskultur, Geschichte/ Erinnerungskultur

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (Evangelischen Familienbildungsstätte und Stadtarchiv Crailsheim)

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 19:30 Uhr

Uhrzeit: zu den Öffnungszeiten des Stadtarchivs

Eintrittspreis: Anmeldung von Gruppenführungen (Dauer: ca. 45 min.) über Familienbildungsstätte, Tel. 42922


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Mittwoch, 06.11.2019

Hans Gräser: Die Kreuzzüge und ihre Auswirkungen auf Mittelfranken

Auch wenn die Kreuzzüge scheinbar weit weg von Crailsheim führen, haben sie unmittelbare Auswirkungen auf unsere Gegend gehabt:

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So waren an den Zügen der Staufer auch Leute aus dem Umfeld der Stadt beteiligt. Unter Friedrich II. waren dies Graf Konrad von Werdeck und schon sechs Jahre zuvor seine Stiefsöhne aus der ersten Ehe seiner Frau Adelheid mit Heinrich von Hohenlohe. Sie schenkten dann auch 1219 Mergentheim dem Deutschen Orden, nachdem schon 1207 ein Onkel von ihnen den Johannitern ebenfalls in Mergentheim die Johanneskirche übertragen hatte.

Damit wurde Franken ein regelrechtes Zentrum des Ordens mit Commenden in Rothenburg, Oettingen, Kapfenburg, der Ballei in Ellingen, schließlich dem Deutsch- und Hochmeistersitz in Mergentheim selbst, aber auch einem Amtsschloss in Dinkelsbühl oder einer Pfarrei in Weidelbach. Mit der Verlegung des Deutschen Ordens nach Preußen traten dann auch dort als Hochmeister Ellrichshausen und Feuchtwanger auf.

Architektonisch erinnern insbesondere die Achteckkapellen an die Kreuzzüge, insofern sie die Jerusalemer Grabeskirche wohl als Votivgabe abbildeten.

 



Hauptkategorie: Vorträge , Geschichte/ Erinnerungskultur, Geschichte/ Erinnerungskultur

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 19:30 Uhr

Eintrittspreis: 5 € (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei


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Freitag, 08.11.2019 bis Donnerstag, 28.11.2019

Verwüstet, verfallen, wiederbelebt Ehemalige Synagogen in Polen und der Ukraine

Eva Maria Kraiss, bekannt u.a. durch die Dokumentation jüdischer Spuren in unserer Region, fotografierte auf ihren Reisen 2016 bis 2019 ehemalige Synagogen in Polen und der Ukraine

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Über Jahrhunderte hinweg waren Polen und die Ukraine von jüdischer Bevölkerung bewohnt. In manchen Orten betrug ihr Anteil bis zu 70% und sie prägte Dörfer und Städte durch ihre Religion und Kultur. Unter der deutschen Besatzung während des Zweiten Weltkrieges ver-wandelte sich ihre Heimat für jüdische Menschen in eine Zone des Terrors und des millionen-fachen Mordes. Die „Shtetl“ wurden vernichtet, Synagogen verwüstet. Nur wenige Spuren der ehemals reichen jüdischen Kultur blieben erhalten.

Eva Maria Kraiss, bekannt u.a. durch die Dokumentation jüdischer Spuren in unserer Region, fotografierte auf ihren Reisen 2016 bis 2019 ehemalige Synagogen in Polen und der Ukraine. Sie zeigt in ihren Aufnahmen verwüstete und dem Verfall preisgegebene wie auch umfunktio-nierte jüdische Gotteshäuser, die inzwischen als Fabriken, Supermärkte, Kinos oder Wohnhäu-ser dienen. Sie dokumentiert aber auch sorgfältig restaurierte Synagogen, die heute wieder von jüdischen Gemeinden zu Gottesdienst und Lehre verwendet werden. Gezeigt wird auch die wiedererbaute Holzsynagoge in Bilgoraj, der polnischen Partnerstadt Crailsheims.

 



Hauptkategorie: Ausstellungen, Messen , Geschichte/ Erinnerungskultur, Geschichte/ Erinnerungskultur

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (Stadtarchiv Crailsheim)

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 8:00 Uhr

Uhrzeit: zu den Öffnungszeiten des Stadtarchivs


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Montag, 02.12.2019

Dr. Heinz Pfefferle: Christian August Schnerring Heimatforscher – Erzähler – Fälscher

Christian August Schnerring war Lehrer, unter anderem in Crailsheim, und darüber hinaus in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Württemberg ein bekannter und geschätzter Erzähler.

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Sein Roman „Du suchest das Land heim“ (1918) erreichte eine beachtliche Auflage. Die von ihm 1916 publizierte „Laichinger Hungerchronik“ wurde in den 1970er und 1980er Jahren als einzigartige Quelle zu den Krisenjahren 1816/17 gefeiert. Die Aufdeckung als Fälschung 1988 hat großes Aufsehen erregt.

 

In der Fachliteratur wurden sein Leben und Werk fast ausschließlich auf die Jahre 1916 bis 1918 reduziert. Sein umfangreiches Erzählwerk blieb unbeachtet, ebenso seine komplexe Persönlichkeit. Das Referat wird vor allem die Crailsheimer Zeit Schnerrings beleuchten, in der sich seine Weltsicht formte: Begeisterung für die bäuerliche Region, aber auch Anfänge von Antisemitismus.

 



Hauptkategorie: Ausstellungen, Messen , Geschichte/ Erinnerungskultur, Geschichte/ Erinnerungskultur

Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (Stadtarchiv Crailsheim und Crailsheimer Historischer Verein)

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 19:30 Uhr

Eintrittspreis: 5 € (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei


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Mittwoch, 04.12.2019 bis Sonntag, 12.01.2020

Seit 1978 verleiht die UNESCO den Titel „Welterbe“. Ihm liegt die Leitidee zugrunde, dass „Teile des Kultur- oder Naturerbes von außergewöhnlicher Bedeutung sind und daher als Be-standteil des Welterbes der ganzen Menschheit erhalten werden müssen“. In Deutschland existieren aktuell 46 Welterbestätten, davon sechs in Baden-Württemberg.

 

Der Fotograf Günther Bayerl reiste drei Jahre kreuz und quer durch Deutschland, um diese Orte mit der Kamera festzuhalten. Eine Auswahl der dabei entstandenen eindrucksvollen Fo-tografien wird in der Ausstellung gezeigt. Sie spannen einen weiten Bogen vom Wattenmeer, der Zeche Zollverein, über das Kloster Maulbronn, die Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbi-schen Alb bis hin zu den Pfahlbauten am Bodensee.

 



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Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (Stadtarchiv Crailsheim)

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 8:00 Uhr

Uhrzeit: zu den Öffnungszeiten des Stadtarchivs


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Montag, 13.01.2020

Hans Gräser: Die Reform der Mönchsorden im Zuge des Investiturstreits

Der Aufschwung des Papsttums im Investiturstreit wurde wesentlich von den Mönchen gefördert. Insbesondere die Cluniazenser waren die Speerspitze für die Kirchenreform, gefolgt von den Zisterziensern, im Deutschen Reich vor allem Hirsau und St. Blasien.

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Letztere betonten bereits gegen Cluny das Armutsideal und den benediktinischen Arbeitsauftrag, wurden dann aber um 1200 von völlig neuartigen Orden verdrängt: Die Bettelorden der Franziskaner und Dominikaner suchten statt der Einöde das städtische Publikum, das sie durch Predigt, aber auch durch Ketzer- und Hexenverfolgung zu bekehren versuchten.

Umgekehrt zogen sich aber auch die Kartäuser, Karmeliter etc. wieder ganz aus der Welt zurück und neigten zunehmend zu mystischer Versenkung. Für alle diese Orden bietet Crailsheims Umfeld Beispiele: Zisterzienser vor allem als Frauenzisterzen, aber auch Schöntal, Hirsauer in Kloster Comburg und wohl auch Murrhardt, Dominikaner und Franziskaner in den umgebenden Reichsstädten, wo ihre Predigerkirchen auch Vorbild für die Crailsheimer Johanneskirche wurden, mit Kloster Anhausen schließlich in nächster Nähe ein Eremitenkloster, wie es schon seit 1290 die Kartäuser auch in Dinkelsbühl betrieben.

 



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Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (Stadtarchiv Crailsheim und Crailsheimer Historischer Verein)

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 19:30 Uhr

Eintrittspreis: 5 € (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei


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Montag, 27.01.2020

Manfred Glemser: Christoph Philipp Oberkampf - Sein Leben, seine Zeit, sein Werk

Christoph Philipp Oberkampf wurde 1738 in Wiesenbach/Hohenlohe geboren und stieg als Tuchfabrikant zu einem überaus erfolgreichen Unternehmer und zu einer bedeutenden Persönlichkeit im Wirtschaftsleben Frankreichs auf.

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Ab 1760 betrieb er in Jouy-en-Josas bei Versailles eine Manufaktur auf vorindustriellem Niveau, in der er zeitweilig über 1.000 Lohnempfängern beschäftigte. Bis heute ist der von ihm hergestellte „Toile-de-Jouy“ ein Markenbegriff und gleichzeitig Qualitätsstandard für hochwertig bedruckte, farbige Stoffe mit Mustern und Motiven seiner Zeit.

 

Oberkampf wurde in Frankreich mehrfach ausgezeichnet und auch in den Adelsstand erhoben. In Paris sind heute eine Straße und eine Metro-Station nach ihm benannt.

 

Der Vortrag beleuchtet das Leben dieses interessanten Mannes und stellt sein Werk in einen zeithistorischen Zusammenhang zwischen Ancien Régime, Französischer Revolution und der Zeit Napoleons.

 



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Veranstalter: Stadtarchiv Crailsheim (Stadtarchiv Crailsheim und Crailsheimer Historischer Verein)

Veranstaltungsort: Forum in den Arkaden

Beginn: 19:30 Uhr

Eintrittspreis: 5 € (Abendkasse), Mitglieder des Crailsheimer Historischen Vereins frei


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